Nachrichten
Steuervertretung nach Artikel 46 LGT ?
Versteuerung (III)

EINKOMMENSTEUER DER STEUERAUSLÄNDER

Die grundsätzliche Regelung dieser Steuer ist im Erlass RDLeg 5/2004 enthalten, der die Neufassung des Einkommen-steuergesetzes der Steuerausländer verabschiedet, dessen Ausführungsverordnung durch Erlass 1776/2004 verabschie-det wurde.
Nicht ansässige Eigentümer schulden diese Steuer, wenn sie direkt oder indirekt Einkommen aus den auf spanischem Gebiet belegenen Immobilien oder aus Rechten darüber erzielen.

Nicht ansässige Steuerpflichtige, die Immobilien im städtischen Bereich zur Eigennutzung haben, die nicht einer wirtschaftlichen Tätigkeit gewidmet sind oder leer stehen, versteuern als Einkommen 1,1x100 vom Katasterwert der Immobilie, und zwar zu einem Steuersatz von 24 x 100.

Nicht ansässige Steuerpflichtige, die Immobilien im städtischen Bereich vermietet oder untervermietet haben, versteuern als Einkommen die volle Summe, die sie insgesamt vom Mieter erhalten. Der Steuersatz beträgt 24 x 100.


Die grundsätzliche Regelung dieser Steuer ist im Erlass RDLeg. 5/2004 enthalten, der die Neufassung des Einkom-mengesetzes für Steuerausländer verabschiedet, dessen Ausführungsverordnung durch Erlass 1776/2004 verab-schiedet wurde.

Steuertatbestand ist das in Spanien von Steuerausländern erzielte Einkommen aus Immobilien, und zwar der Ver-äusserungsgewinn infolge der Übertragung von auf spani-schem Gebiet belegenen Immobilien.

Steuerschuldner ist der nicht ansässige Veräusserer.

Der Gewinn ergibt sich aus der Differenz zwischen dem Erwerbs- und dem Veräusserungswert.

Der Steuersatz für die Übertragungen, die nach dem 1. Januar 2007 stattgefunden haben, beträgt 18%.
Bei den entgeltlichen Übertragungen ist die Steuer am Tage der Übertragung fällig.
Die Frist zur freiwilligen Zahlung beträgt 3 Monate ab Ende der Frist, die der Erwerber der Immobilie zur Abführung der Einbehaltung hat, nämlich eines Monats ab Verkaufsdatum.

Steuervertretung nach Artikel 46 LGT ?
+ info